Mut zur Koinonia

Bausteine einer altkatholischen Ekklesiologie

von Klaus Mass
ISBN: 9783745076509
Preis: 19,90 €

Das Buch betrachtet die Kirche aus altkatholischer Perspektive. Welche Rolle kommt der Heiligen Schrift und der kirchlichen Tradition zu? Können aus dem ersten christlichen Jahrtausend Lösungsansätze für die kirchlichen Probleme der Gegenwart gefunden werden? Der Autor fragt nach den Aufgaben der ökumenischen Theologie heute. Dabei entwickelt er, ausgehend von der eucharistischen Gemeinde und vom allgemeinen Priestertum der Getauften, einen Blick auf die Kirche und ihre Ämter. Schließlich geht er auf brennende Gegenwartsfragen wie die synodale Struktur der Kirche, die Ordination von Frauen zu Diakonen und Priestern oder den Umgang mit geschiedenen und wiederverheirateten Paaren ein.

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Das Lektionar der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland

Ökumenisches Lektionar in altkatholischer Tradition für die Kirche in unserer Zeit

Die Arbeit am Lektionar hat von der Erstellung des Heiligenkalenders, über die Festlegungen zum liturgischen Jahr, die Auswahl der Bibelperikopen und der Erstellung einer umfangreichen theologischen Einführung (siehe aktuelle Kirchenzeitung) über ein Jahr gedauert, das Ergebnis kann sich wohl mehr als sehen lassen und bildet den Grundstein für eine eigenständige Liturgie in altkatholischer Tradition. Entstanden ist ein wirklich ökumenisch-liturgisches Buch. Als Bibeltext wird die Zürcher-Übersetzung der reformierten Kirche der Schweiz verwendet. Die deuterokanonischen Schriften des Alten Testamentes entstammen der Einheitsübersetzung. Der Jahreskreis folgt bezüglich der Epiphanie und Vorfastenzeit den aktuellen Erkenntnissen der lutherischen Liturgiewissenschaft.

Als erstes christliches Lektionar wird konsequent neben dem Evangelium täglich auch aus der Tora gelesen. Damit wurde das von Prof. P. Dr. Georg Braulik OSB bereits vor Jahren entwickelte "Wiener Modell" erstmals ins Leben umgesetzt. Für jeden Tag stehen vier Lesungen zur Verfügung, wobei der Liturge bezüglich der zweiten Lesung entweder eine alt- oder neutestamentliche Perikope wählen kann.

Das auf zwei Jahresreihen angelegte Lektionar (beide Bände zusammen umfassen ca. 1400 Seiten) enthält darüberhinaus zahlreiche in anderen Lektionaren übersehene "biblische Frauentexte", auf welche ein eigener Anhang verweist. Damit wird erstmals sowohl eine echte Gleichberechtigung zwischen der Bibel Jesu (AT) und dem Evangelium Jesu (NT) hergestellt und in bisher nicht gekannter Weise auf die Bedeutung der Frauen in der Heilsgeschichte hingewiesen.

Neben den Sonn- und Werktagen, finden sich Texte für die Heiligengedenktage, für Communetexte und Votivmessen, sowie für Trauungen und Beerdigungen. Komplettiert wird das Lektionar durch eine kleine Reihe von Vigilien.

So durfte ein aktuelles Lektionar entstehen, welches sich immer wieder an altkirchlich-orthodoxen Traditionen und Überlieferungen orientiert und seinen Nutzern gleichzeitig große liturgische Gestaltungsmöglichkeiten bietet.

Die Christ-Katholische Kirche in Deutschland dankt zahlreichen Fachgelehrten aus den christlichen Kirchen, sowie aus dem Judentum für ihre Unterstützung durch Rat und Tat. Das Lektionar kann in gedruckter Version über die Christ-Katholische Kirche zum Selbstkostenpreis von ca. 70 Euro pro Band bezogen werden.

nulla ecclesia sin episcopo, nullus episcopus sine ecclesia

Das Amt des Bischofs

Er wurde zum Bischof auf Grund des Urteils Gottes und seines Gesalbten, auf Grund des Zeugnisses fast aller Kleriker, auf Grund der Abstimmung des damals anwesenden Volkes und der Zustimmung altbewährter Bischöfe. (Cyprian, Ep.55,8)

Die Bischöfe der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland

Der Berufung und Sendung durch Christus
entspricht immer auch eine Berufung und Sendung durch die Kirche

Der erste Bischof der Christ-Katholischen Kirche wurde am 3. November 2018 durch die Synode der Kirche in München gewählt. Zugleich hat der gewählte Bischof einen Weihbischof zur Sicherung der apostolischen Sukzession berufen. Die Bischofswahl wurde durch den Bischof der Old Catholic Church of B C Jürgen Schmode (Kanada) begleitet und den leitenden altkatholischen Bischöfen in Utrecht, Scranton und Plock angezeigt. Von Seiten dieser Bischöfe gab es keinen Einspruch gegen die Weihe der Bischöfe, welche am 19. Mai 2019 in Urspringen (Franken) durch befreundete Bischöfe aus folgenden Kirchen in apostolischer Sukzession erfolgte.

Über diese Kirchen steht die Christ-Katholische Kirche in Deutschland in folgenden Sukzessionslinien: Da sich die Sukzessionslinien der Kokonsekratoren zum Teil überscheiden, können die gleichen Weihelinien auch mit jeweils anderen Amtsträgern vorliegen, was hier aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht angezeigt wird.

Altkatholische Sukzession ausgehend vom Erzbischof von Utrecht

1. Gerardus Gul wurde am 11. Mai 1892 in Hilversum von Casparus Johannes Rinkel zum Erzbischof von Utrecht konsekriert

2. Arnold Harris Mathew wurde am 28. April 1908 in Utrecht von Erzbischof Gerardus Gul von Utrecht zum Missionsbischof für England konsekriert

3. Rudolph de Landas Berghes wurde am 29. Juni 1913 in London von Arnold Harris Mathew zum Bischof Old Catholic Church of England konsekriert

4. Carmel Henry Carfora wurde am 3. Oktober 1916 von Rudolph de Landas Berghes zum Bischof der Old Roman Catholic Church von Nordamerika konsekriert

5. José Macario López y Valdes wurde am 17. Oktober 1926 von Carmel Henry Carfora zum Bischof der Mexican National Catholic Church konsekriert

6. Alberto Luis Rodriquez y Duran wurde am 27. März 1930 von José Macario López y Valdes zum Bischof der Mexican National Catholic Church konsekriert

7. Emile Federico Rodriguez y Fairfield wurde am 12. März 1955 von Alberto Luis Rodriquez y Duran zum Bischof der Mexican National Catholic Church konsekriert

8. Paul Christian Schultz wurde am 20. März 1977 von Emile Federico Rodriguez y Fairfield zum Bischof für die Mexican National Catholic Church konsekriert

9. Juergen Bless wurde am 4. Januar 1986 von Paul Christian Schultz zum Bischof für die (German) Old Catholic Church (Kalifornien) konsekriert

10. Hilario Cisneros wurde am 10.Mai 2003 von Juergen Bless zum Bischof für die (German) Old Catholic Church (Kalifornien) konsekriert

11. Jürgen Schmode wurde am 3. Juni 2007 von Hilario Cisneros für die Old Catholic Church of British Columbia zum Bischof konsekriert

12. Klaus Mass und Thomas Doell wurden am 19. Mai 2019 von Jürgen Schmode für die Christ-Katholische Kirche in Deutschland konsekriert.

Römisch-Katholische Sukzession ausgehend vom Erzbischof von Rio de Janeiro

1. Kardinal Mariano Rampolla del Tindaro konsekrierte am 26. Oktober 1890 Joaquim Arcoverde de Albuquerque Cavalcanti zum Bischof der Diözese von Goiás

2. Der Erzbischof von Rio de Janeiro (seit 1897), Joaquim Kardinal Arcoverde de Albuquerque Cavalcanti, konsekrierte Sebastian Leme da Silveira Cintra am 4. Juni 1911 zum Weihbischof desselben Bistums

3. Kardinal Sebastian Leme da Silveira Cintra (Erzbischof (seit 1916) konsekrierte am 8. Dezember 1924 Carlos Duarte Costa zum Bischof der Diözese Botucatu

4. Carlos Duarte Costa, seit 1945 Erzbischof der Katholisch-Apostolischen Kirche von Brasilien, konsekrierte am 15. August 1954 Emile Federico Rodriguez y Fairfield für die Mexican National Catholic Church

5. Emile Federico Rodriguez y Fairfield konsekrierte 20.03.1977 Paul Christian Schultz für die Mexican National Catholic Church

6. Paul Christian Schultz konsekrierte am 4. Januar 1986 Juergen Bless für die (German) Old Catholic Church (Kalifornien)

7. Juergen Bless konsekrierte am 10. Mai 2003 Hilario Cisneros für die (German) Old Catholic Church (Kalifornien)

8. Hilario Cisneros konsekrierte am 3. Juni 2007 Jürgen Schmode für die Old Catholic Church of British Columbia

9. Jürgen Schmode konsekrierte am 19. Mai 2019 Klaus Mass und Thomas Doell für die Christ-Katholische Kirche in Deutschland

Syrisch Orthodoxe Sukzession über das Patriarchat von Antiochien

1. Patriarch Ignatius Peter IV (1872-1894), konsekrierte am 4. Dezember 1876 Paulus Kadavil Kooran als Paulus Mar Athanasius zum Erzbischof von Kottayam ( Malankara Orthodox Syrische Kirche)

2. Paulus Mar Athanasius, Erzbischof von Kottayam konsekrierte am 29. Juli 1889 Antonius Franziskus Xavier Alvarez zum Erzbischof von Cyelon, Goa und Indien (Malankara Orthodox Syrische Kirche).

3. Antonius Franziskus Xavier Alvarez konsekrierte am 29. Mai 1892 den Priester der Christkatholischen Kirche der Schweiz Joseph Rene Vilatte (1854-1929) als Mar Timotheus I zum Erzbischof der Altkatholischen Kirche von Amerika.

4. Mar Timotheus I konsekrierte am 1. Juni 1923 John Barwell Walker als Mar Franziskus zum Bischof der American Catholic Church

5. Mar Franziskus konsekrierte am 24. August 1961 sub conditione den Bischof der Mexikanischen Nationalkatholischen Kirche Emile Federico Rodriguez y Fairfield in der antiochienischen Weihelinie.

6. Paul Christian Schultz wurde am 20. März 1977 von Emile Federico Rodriguez y Fairfield zum Bischof für die Mexican National Catholic Church konsekriert

7. Juergen Bless wurde am 4. Januar 1986 von Paul Christian Schultz zum Bischof für die (German) Old Catholic Church (Kalifornien) konsekriert

8. Hilario Cisneros wurde am 10.Mai 2003 von Juergen Bless zum Bischof für die (German) Old Catholic Church (Kalifornien) konsekriert

9. Jürgen Schmode wurde am 3. Juni 2007 von Hilario Cisneros für die Old Catholic Church of British Columbia zum Bischof konsekriert

10. Klaus Mass und Thomas Doell wurden am 19. Mai 2019 von Jürgen Schmode für die Christ-Katholische Kirche in Deutschland konsekriert.

Anglikanische Sukzession ausgehend vom Erzbischof von Canterbury

1. John Moore (Erzbischof von Canterbury 1783-1805) konsekrierte 1787 William White (1748-1836)

2. William White (Bishop of Pennsylvania (PECUSA) ) konsekrierte 31.10.1832 John Henry Hopkins

3. John Henry Hopkins ( 8th Presiding Bishop of the Episcopal Church) konsekriert am 15.11.1866 George David Cummins

4. George David Cummins (Gründer der Reformed Episcopal Church in 1873) konsekriert am 14.12.1873 Charles Edward Cheney

5. Charles Edward Cheney (REC) konsekriert am 22.06.78 William Rufus Nicholson (REC)

6. William Rufus Nicholson konsekrierte am 22.06.1879 Alfred Spencer Richardson (REC)

7. Alfred Spencer Richardson konsekrierte am 04.05.1890 Leon Chechemian (Free Protestant Episcopal Church)

8. Leon Chechemian konsekrierte am 2.11.1897 Andrew Charles Albert McLaglen (Free Protestant Episcopal Church)

9. Andrew Charles Albert McLaglen konsekrierte am 19.02.1905 William Patterson Whitebrook (Free Protestant Episcopal Church)

10. William Patterson Whitebrook Konsekrierte am 27.12.1908 Luigi Prota Giurleo Miraglia Gulotti (sub conditione) in der anglikanischen Weihelinie.

11. Luigi Prota Giurleo Miraglia Gulotti konsekrierte am 14.06.1912 Carmel Henry Carfora (1878-1958)

12. José Macario López y Valdes wurde am 17. Oktober 1926 von Carmel Henry Carfora zum Bischof der Mexican National Catholic Church konsekriert

13. Alberto Luis Rodriquez y Duran wurde am 27. März 1930 von José Macario López y Valdes zum Bischof der Mexican National Catholic Church konsekriert

14. Emile Federico Rodriguez y Fairfield wurde am 12. März 1955 von Alberto Luis Rodriquez y Duran zum Bischof der Mexican National Catholic Church konsekriert

15. Paul Christian Schultz wurde am 20.03.1977 von Emile Federico Rodriguez y Fairfield zum Bischof für die Mexican National Catholic Church konsekriert

16. Juergen Bless wurde am 4. Januar 1986 von Paul Christian Schultz zum Bischof für die (German) Old Catholic Church (Kalifornien) konsekriert

17. Hilario Cisneros wurde am 10.Mai 2003 von Juergen Bless zum Bischof für die (German) Old Catholic Church (Kalifornien) konsekriert

18. Jürgen Schmode wurde am 3. Juni 2007 von Hilario Cisneros für die Old Catholic Church of British Columbia zum Bischof konsekriert

19. Klaus Mass und Thomas Doell wurden am 19. Mai 2019 von Jürgen Schmode für die Christ-Katholische Kirche in Deutschland konsekriert.

Armenisch-Katholische Kirche ausgehend von Kardinal Hassunian

1. Anton Petrus IX. Kardinal Hassunian (Patriarch der Armenisch-Katholischen Kirche 1866-1880) konsekrierte am 7. April 1861 Leon Ghevont Chorchorunian für die Armenisch-Katholische Kirche.

2. Leon Ghevont Chorchorunian kaonsekrierte am 23. April 1879 Leon Chechemian für die Armenisch-Katholische Kirche

3. Leon Chechemian konsekrierte am 2. November 1897 Andrew Charles Albert McLaglen

4. Andrew Charles Albert McLaglen konsekrierte am 19.02.1905 William Patterson Whitebrook (Free Protestant Episcopal Church)

5. William Patterson Whitebrook Konsekrierte am 27.12.1908 Luigi Prota Giurleo Miraglia Gulotti (sub conditione).

6. Luigi Prota Giurleo Miraglia Gulotti konsekrierte am 14.06.1912 Carmel Henry Carfora (1878-1958)

7. José Macario López y Valdes wurde am 17. Oktober 1926 von Carmel Henry Carfora zum Bischof der Mexican National Catholic Church konsekriert

8. Alberto Luis Rodriquez y Duran wurde am 27. März 1930 von José Macario López y Valdes zum Bischof der Mexican National Catholic Church konsekriert

9. Emile Federico Rodriguez y Fairfield wurde am 12. März 1955 von Alberto Luis Rodriquez y Duran zum Bischof der Mexican National Catholic Church konsekriert

10. Paul Christian Schultz wurde am 20.03.1977 von Emile Federico Rodriguez y Fairfield zum Bischof für die Mexican National Catholic Church konsekriert

11. Juergen Bless wurde am 4. Januar 1986 von Paul Christian Schultz zum Bischof für die (German) Old Catholic Church (Kalifornien) konsekriert

12. Hilario Cisneros wurde am 10.Mai 2003 von Juergen Bless zum Bischof für die (German) Old Catholic Church (Kalifornien) konsekriert

13. Jürgen Schmode wurde am 3. Juni 2007 von Hilario Cisneros für die Old Catholic Church of British Columbia zum Bischof konsekriert

14. Klaus Mass und Thomas Doell wurden am 19. Mai 2019 von Jürgen Schmode für die Christ-Katholische Kirche in Deutschland konsekriert.

Orthodoxe Kirche von Albanien ausgehend vom griechisch-orthodoxen Bischof von Korca

1. Theophan Stylian Noli wurde 1923 von Hierotheos Andon Yaho (orthodoxer Bischof von Korca) als erster Bischof der orthodoxen Kirche von Albanien konsekriert. (Die Kirche wurde 1937 durch den Patriarchen von Konstantinopel als autokephal anerkannt.)

2. Arsenias Saltas wurde 1934 von Theophan Stylian Noli konsekriert.

3. Joseph Klimovicz wurde 1935 von Arsenias Saltas konsekriert.

4. Peter Andreas Zhurawetzky wurde 1950 von Joseph Klimovicz konsekriert. (Am 29. Juni 1978 wurde die Konsekration durch Nikolaos, dem griechisch-orthodoxen Patriarchen von Alexandrien gemäß seiner Kirche als kanonisch bestätigt.)

5. Karl Hugo Prüter (Christ-Catholic Church / USA) wurde 1967 von Peter Andreas Zhurawetzky konsekriert

6. Karl Hugo Prüter konsekrierte 1994 Donald William Mullan

7. Donald William Mullan konsekrierte am 04. Oktober 1998 Trod Hans Farner Kverno für die Christ Chatolic Church International

8. Kverno konsekrierte 1999 Andreas Thorfinn für die Christ Chatolic Church International

9. Andreas Thorfinn konsekrierte 2003 Stanislaw Sawicki

10. Stanislaw Sawicki konsekrierte am 2015 Adam Rosiek zum Bischof der National Katholischen Kirche von Polen

11. Klaus Mass und Thomas Doell wurden 2019 von Adam Rosiek für die Christ-Katholische Kirche in Deutschland konsekriert

Die Altkatholische Kirche der Mariaviten ausgehend vom Erzbischof von Utrecht

1. GUL, en la Cathédrale Sainte Gertrude d'UTRECHT, consacre le Père franciscain mariavite Jan-Michal KOWALSKI comme archevêque et primat de l'Eglise Catholique des Mariavites, le 5 octobre 1909.

2. KOWALSKI consacre Monseigneur Paul-Marie-Marc FATOME comme évêque régionnaire de France de l'Eglise Catholique des Mariavites, le 4 septembre 1938.

3. Monseigneur FATOME consacre Monseigneur Helmut-Maria-Paulus MAAS comme évêque régionnaire d'Allemagne de l'Eglise Catholique des Mariavites, le 9 octobre 1949.

4. Helmut-Maria-Paulus MAAS konsekrierte Efrem Maria Mauro Fusi am 24. Mai 1953 zum Bischof der Mariaviten für Italien.

5. Fusi konsekrierte am 14. April 1955 Julian E. Erni (Erni hat auch Bischof Tugdual de Saint-Dolay (Gallikanische Kirche) konsekriert.)

6. Erni konsekrierte am 2. Mai 1957 Johann Frederik Nico Bloom Van Assendelft-Altland (Ancienne église catholique de France) Van Assendelft-Altland konsekrierte 1958 Christopher Carl Jerome Stanley

7. Stanley konsekrierte am 21. Juni 1964 Homer Ferdinand Francis Roebke (old catholic)

8. Roebke konsekrierte am 7. Mai 1975 Paul Christian Schultz (old catholic)

9. Juergen Bless wurde am 4. Januar 1986 von Paul Christian Schultz zum Bischof für die (German) Old Catholic Church (Kalifornien) konsekriert

10. Hilario Cisneros wurde am 10.Mai 2003 von Juergen Bless zum Bischof für die (German) Old Catholic Church (Kalifornien) konsekriert

11. Jürgen Schmode wurde am 3. Juni 2007 von Hilario Cisneros für die Old Catholic Church of British Columbia zum Bischof konsekriert

12. Klaus Mass und Thomas Doell wurden am 19. Mai 2019 von Jürgen Schmode für die Christ-Katholische Kirche in Deutschland konsekriert

Im Jahre 2018 hat sich Kardinal Kurt Koch in "Erneuerung und Einheit" zur apostolischen Sukzession in den evangelischen hochkirchlichen Gemeinschaften geäußert. Diese verfügen je nach Gemeinschaft entweder über die antiochenische (Joseph René Vilatte) Weihelinie oder über die Altkatholische (Matthew). Koch hat diese Weihelinien als „formal legitime apostolische Sukzession“ bezeichnet. Das Problem der hochkirchlichen Gemeinschaften bestünde jedoch darin, dass die Weihen ohne entsprechende „ekklesialen Konsequenzen“ innerhalb der lutherischen Kirche gespendet würden. Im Sinne eines privaten Kanals , einer persönlichen Spiritualität oder lediglich eines liturgischen Dienstes. Weder die apostolischen Vorsteher der Bruderschaften, noch die evangelische Kirche als solche, welche die Bruderschaften ja offiziell als Teil der evangelischen Kirche anerkennt, sehen die Bruderschaften als eigene Ortskirchen an. Durch die „Privatisierung“ wird die apostolische Sukzession von der Kirche „isoliert, verkannt und zu einer apokryphen apostolischen Sukzession“. Koch zitiert in diesem Zusammenhang Ratzinger, welcher darauf hinweist, dass durch die apostolische Sukzession eben „kein privater Kanal zu den Aposteln“ gegraben werden könne. Nach Kurt Koch sind die Protestanten nicht in der Lage die Apostolische Sukzession angemessen in ihr Kirchenverständnis (welches eben ein anderes sei) zu integrieren.

Die Gültigkeit der Apostolische Sukzession von Joseph René Vilatte wurde bereits am 06. Juli 1925 vom Apostolischen Nuntius B. Ceretti, Paris, um die Gültigkeit der Weihen in der gallikanischen Kirche einschätzen zu können, unter der Nr. 5900 bestätigt.

Von Seiten der griechisch-orthodoxen Kirche wurde die aus der Albanisch-Orthodoxen Kirche ausgehende Weihelinie ausdrücklich 1937 und nocheinmal 1978 als kanonisch anerkannt. Zu diesem Zeitpunkt war Karl Prueter bereits Bischof der Christ-Katholischen Kirche International in den USA.

Die Altkatholische Kirche von Britisch Kolumbien (Kanada) war 2006/07 Mitglied der Utrechter Union. Der Erzbischof von Utrecht bestätigte damals die Gültigkeit deren Sukzessionslinie, welche stets in einem echten ekklesialen Kontext stand. 2010 erfolgte die ausdrückliche Anerkennung durch das röm.-kath. Erzbistum Quebeck. Zwischen 2010 - 2018 bestand zwischen der kanadischen und der deutschen altkatholischen Kirche nicht nur eine gegenseitige Zulassung zu den Sakramenten, sondern auch eine Konzelebrationsgemeinschaft. Diese wurde durch den deutschen Bischof aufgekündigt, nachdem die Altkatholische Kirche von Britisch Kolumbien sich entschlossen hatte mit der Christ-Katholischen Kirche "eine zweite altkatholische Kirche in Deutschland" (Bischof Matthias Ring) zu etablieren.

Nach Auffassung der altkatholischen Utrechter Union müssen bei einer Bischofsweihe für deren Gültigkeit folgende Kriterien erfüllt werden:

  • Sie muss von mindestens einem gültig geweihten Bischof durchgeführt werden.
  • Sie muss öffentlich sein.
  • Sie muss für ein tatsächlich bestehendes Bistum oder eine tatsächlich bestehende Gemeinde erfolgen.
  • Und sie muss unter Handauflegung und Herabrufung des Heiligen Geistes erfolgen.

Als weitere Kriterien für deren Legitimität könnten wohl noch hinzugefügt werden, dass legitime Bischöfe stets nach den Regularien ihrer Kirche (kanonisch) gewählt oder berufen und niemals nur für sich selbst und ausschließlich für ihre eigenen Kirchen konsekriert werden, sondern immer auch in der Gemeinschaft (Communio) mit anderen Bischöfen stehen.

"Die "apostolische Sukzession" ist primär und zuletzt die theologische Identität der Kirche mit ihrem apostolischen Fundament, das in der Sendung Jesu Christi und des Hl. Geistes grundgelegt ist. Sie kommt besonders deutlich zum Ausdruck in der im eucharistischen Kontext erfolgenden Weihe eines von der betreffenden Ortskirche gewählten Bischofs durch Bischöfe anderer Ortskirchen, in der die Beteiligten, Bischöfe und Gemeinde, sich auf den Glauben und seine Weitergabe verpflichten. Es lassen sich dabei Dimensionen der historischen Kontinuität, der überortskirchlichen Gemeinschaft und der "vertikalen" Gottunmittelbarkeit (epikletisches Ordinationsgebet!) unterscheiden." ...

"Das für die Kirche und ihre Sendung konstitutive Amt hat seine Wurzel in der Beauftragung der Apostel durch Jesus Christus, und es setzt ihren Dienst dort fort, wo es nicht um den einmaligen, Fundament legenden Aspekt des Apostolats geht, also in der Verkündigung des Evangeliums einschliesslich der sakramentalen und pastoralen Aspekte im umfassenden Sinn. Dieses eine Amt ist auf die eine Kirche qua Ortskirche ausgerichtet (egal ob es sich um eine Ortskirche vom ursprünglichen Typ, nämlich einer Stadtgemeinde als einziger eucharistischer Gemeinschaft, handelt oder um eine Ortskirche mit einer Mehrzahl von Pfarrgemeinden), und eben dies kommt in dem einen Amtsträger zum Ausdruck, der herkömmlich mit "Bischof" bezeichnet wird. Das Amt hat aber auch einen kollegialen Charakter, und dies kommt im Kollegium der Presbyter zum Ausdruck (egal, ob diese ihre Aufgaben in einer einzigen Stadtgemeinde wahrnehmen oder in Pfarrgemeinden und dann auch stellvertretend die episkopale Funktion des Vorsitzes bei der Eucharistiefeier übernehmen)." ...

"Zur Aufrechterhaltung der überlokalen Gemeinschaft der Ortskirchen muss es verschiedene Formen von gemeinsamer Beratung und gemeinsamer Entscheidung und Glaubenszeugnis geben. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Bischöfe: Sie stehen an der Schnittstelle von Ortskirche und überortskirchlicher Gemeinschaft. Sie sind als Einzelne, die ortskirchlich-synodal eingebunden sind, der personale Fokus der Einheit der Ortskirche und als Viele, ebenfalls synodal eingebunden, der kollegiale Fokus der Gemeinschaft der Ortskirchen." ...

"Diese Konzeption der Einheit der Kirche geht von der Grundeinheit der Ortskirche aus, die eine Verwirklichung der Einen Kirche ist und daher notwendigerweise in Gemeinschaft mit anderen Ortskirchen steht, die das auch sind - mit den räumlich benachbarten bis hin zu universaler Ausweitung. Die Katholizität der Ortskirche und aller Gemeinschaften von Ortskirchen gründet in der Teilhabe an der Einen Kirche in ihrer soteriologisch-trinitarischen Realität, sie ist nicht eine Funktion ihrer Universalität. Mit dieser Einheitsvision ist schliesslich auch die altkatholische Sicht des Primates des Bischofs von Rom zu verbinden. Es gibt eine ganze Reihe von offiziellen Äusserungen dazu, in denen der historische Primat anerkannt wird, "wie denselben mehrere ökumenische Konzilien und die Väter der alten Kirche dem Bischof von Rom als dem Primus inter pares (dem Ersten unter Gleichen) zugesprochen haben mit Zustimmung der ganzen Kirche des 1. Jahrtausends" (1889). Abgewehrt wird ein Jurisdiktionsprimat, wie er den Papst in singulärer Weise mit der Universalkirche verbindet und damit einen singulären Begriff von Primat impliziert, so dass neben ihm keine "pares" sind und er ein "unicus" statt ein "primus" ist; abgelehnt wird ein souveräner universaler Bischof, der neben dem Bischof einer jeden Ortskirche auch noch Bischof ist und dem als "dem" Oberhaupt (Singular!) der Kirche alle Gehorsam schulden." (Prof. Dr. Urs von Arx)

Die röm.-kath. Kirche erkennt die Weihen der altkatholischen Kirchen, damit auch die der Mariaviten, grundsätzlich als gültig an. Gleiches gilt selbstverständlich für die Weihelinien aus der röm.-kath. Kirche Brasiliens (Durate Costa) und aus den orthodoxen Kirchen. Die Weihen der anglikanischen Kirchen werden hingegen nach wie vor von Rom als ungültig betrachtet und lediglich durch die Altkatholiken anerkannt.

Die apostolische Sukzession ist bei aller Wertschätzung, wie oben beschrieben kein "privater Kanal" zu den Aposteln. Nichts magisches, sondern schlicht ein apostolischer Beleg der Verbundenheit mit den Christen aller Zeiten. So ziemlich alle westlichen Bischöfe, ob altkatholisch oder römisch-katholisch können ihre Sukzession lediglich bis Kardinal Rebiba (1541) nachverfolgen. Darüberhinaus spricht man von der historischen Sukzession, welche die Besetzung einzelner Bischofsstühle bezeichnet. So führen sich die altkatholischen Bischöfe auf den ersten Bischof von Utrecht, Willibrord (658-739) zurück.

Verabschiedet durch die Synode vom 3. November 2018

A. Ordnung des gemeinsamen kirchlichen Lebens und ihrer Organe

§ 1 Der Bischof

1. Der Bischof ist als Nachfolger der Apostel und Zeichen der Einheit das Oberhaupt der Kirche.

2. Dem Bischof ist aufgrund seiner kanonischen Weihe die Verantwortung für die apostolische Tradition, den Gottesdienst und die Katechese der Kirche anvertraut.

3. Die letzte Zuständigkeit in Fragen des Glaubens, der Sitten und der kirchlichen Disziplin liegt beim Bischof und den mit ihm vereinten Geistlichen.

4. Der Bischof nimmt Berufungen, Weihen und Amtseinführungen von Priestern und Diakonen vor. Der Bischof hört den betroffenen Kirchenvorstand vor der Ernennung von Geistlichen.

5. Der Bischof kann Laien und Geistliche in einem geregelten Verfahren aufgrund von Verfehlungen in Fragen der Lehre, der Sitten oder der kirchlichen Disziplin suspendieren.

6. Die Außenvertretung der Kirche, sowohl gegenüber weltlichen als auch gegenüber kirchlichen Stellen, obliegt dem Bischof.

7. Der Bischof kann einen Weihbischof ernennen und ihm Aufgaben delegieren.

8. Der Bischof kann einen Generalvikar ernennen und ihm Aufgaben delegieren.

9. Dem Bischof obliegt aufgrund seines Amtes auch die Verantwortung für die Finanzen der Kirche. Der Bischof kann einen Kanzler (Archidiakon), welcher als Leiter der Finanzverwaltung nach den Regeln der guten Haushaltsführung zu handeln hat, berufen.

10. Der Bischof kann einen weltlichen oder kirchlichen Juristen zum Offizial der Kirche bestellen.

11. Der Bischof tritt mit 67 Jahren in den Ruhestand, bei entsprechender persönlicher Konstitution und kirchlicher Notwendigkeit kann er seine Amtszeit um höchstens sieben Jahre verlängern.

12. Der Bischof verliert das Leitungsamt, wenn er von dem bei der Weihe zum Bischof bezeugten Glauben abfällt. Den Abfall vom Glauben kann nur die Synode feststellen. Dazu ist ein Antrag von zwei Dritteln aller Mitglieder des Synodalrates erforderlich. Ferner sind zuvor Bischöfe aus Kirchen, mit denen volle Gemeinschaft besteht anzuhören, und ein theologisches Gutachten einzuholen.

13. Ist der Bischof durch schwere, anhaltende Krankheit dauerhaft dienstunfähig, kann er auf Antrag des Synodalrates durch die Synode von seinen Amtspflichten entbunden und in den Ruhestand entlassen werden.

14. Im Falle der Sedisvakanz durch Tod oder Rücktritt des Bischofs wählt der Synodalrat einen Bistumsverweser und die Synode einen neuen Bischof.

§ 2 Mitgliedschaft in der Kirche

1. Die Mitgliedschaft in der Christ-Katholischen Kirche wird durch Taufe, Firmung und eucharistische Gemeinschaft mit dem Bischof erworben.

2. Gibt es in einem geographischen Gebiet neun gefirmte Mitglieder, die dort ihren Lebensmittelpunkt und das 18. Lebensjahr vollendet haben, können diese die Errichtung einer Kuratie beantragen. Wenn alle betroffenen Mitglieder hierzu Stellung genommen haben, entscheidet der Synodalrat, ob die Kuratie als Person des Kirchenrechts errichtet werden soll. In diesem Fall bereitet sie die Durchführung der Wahlen zum Kirchenvorstand der Kuratie vor. Alle Mitglieder der zu errichtenden Kuratie können einen Namen für die Kuratie vorschlagen; der Name der Kuratie muss vom Bischof genehmigt werden.

3. Zählt eine Kuratie 20 gefirmte Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, kann sie beim Synodalrat die Umwandlung in eine Pfarrgemeinde beantragen.

§ 3 Die Geistlichen

1. Voraussetzung für die Bekleidung eines geistlichen Amts als Bischof, Priester oder Diakon in der Christ-Katholischen Kirche ist die jeweilige Weihe in kanonisch anerkannter apostolischer Sukzession.

2. Die Inhaber eines geistlichen Amts sollen die apostolische Tradition bewahren und weitergeben und als Vorbilder für die Gläubigen leben.

3. Priester und Diakone sind zur Teilnahme an den Pastoralkonferenzen verpflichtet.

4. Der Pfarrer einer Pfarrgemeinde trägt in seiner Eigenschaft als Vorsteher des geistlichen Dienstes in der Gemeinde die Verantwortung für das geistliche Leben der Pfarrgemeinde.

§ 4 Der Synodalrat

1. Der Synodalrat berät den Bischof in allen Angelegenheiten, die für die Pfarrgemeinden und Kuratien der Kirche von gemeinsamem Interesse sind oder die ihm vom Bischof zugewiesen wurden.

2. Der Bischof ist von Amts wegen Vorsitzender des Synodalrates. Der Synodalrat setzt sich aus Vertretern der Laien und der Geistlichen zusammen.

3. Die Amtszeit der gewählten Mitglieder des Synodalrats beträgt drei Jahre. Die Wiederwahl für eine unmittelbar anschließende Amtszeit ist möglich.

4. Weihbischof, Generalvikar und Offizial genießen Rede- und Antragsrecht im Synodalrat.

5. Der Archidiakon (Kanzler) ist Schriftführer des Synodalrates mit Rede- und Antragsrecht.

6. Der Synodalrat kann Kommissionen mit vorgegebenem Aufgabenbereich ernennen. Die Kommissionsmitglieder werden mit Zustimmung des Bischofs ernannt.

7. Jede Gemeinde wählt sowohl einen Geistlichen, als auch einen Laien in den Synodalrat.

§ 5 Die Synode

1. Der Bischof beruft die Synode ein und ist von Amts wegen Präsident der Synode. Im Fall der Sedisvakanz bekleidet der Bistumsverweser diese Funktion. Im Fall von §1 Abs. 11 oder 12 der Archidiakon.

2. Die Synode erörtert die vom Bischof vorgelegten Tätigkeitsberichte und gibt Empfehlungen zu den vom Bischof oder dem Synodalrat vorgelegten Fragen ab.

3. Da die Kirche den Glauben der Väter empfangen hat, ist die Bistumssynode nicht befugt hieran Änderungen vorzunehmen.

4. Die Synode wird in der Regel in jedem dritten Kalenderjahr einberufen und findet stets im Zusammenhang mit der Wahl der Vertreter zum Synodalrat statt.

5. Jede Pfarrgemeinde entsendet einen Kirchenvorsteher und einen von der Jahresmitgliederversammlung des Kirchenvorstandes gewählten Laienvertreter und den Pfarrer als stimmberechtigte Mitglieder zur Synode.

6. Soweit vorhanden nehmen Generalvikar, Weihbischof und Archidiakon (Kanzler) mit Stimmrecht an der Synode teil.

7. Die gewählten Mitglieder des Synodalrates nehmen an der Synode mit Stimmrecht teil.

8. Der Bischof ernennt einen Synodalmoderator und bestimmt zwei Mitglieder, die für die Richtigkeit das Synodenprotokoll unterzeichnen.

§ 6 Auflösung der Kirche

1. Im Einklang mit dem allgemeinen Zweck der Christ-Katholische Kirche gemäß Kanon B § 1.1 sollen bei Auflösung der Christ-Katholischen Kirche alle Vermögenswerte und Gelder, die sich im Besitz der Kirche befinden oder von anderen treuhänderisch für die Kirche verwaltet werden, für kirchliche Zwecke auf der Grundlage des katholischen Glaubens der ungeteilten Kirche verwendet werden.

B. Statuten für Pfarrgemeinden der Christ-Katholischen Kirche in Deutschland

§ 1 Allgemeiner Zweck

1. Die Pfarrgemeinden der Christ-Katholischen Kirche sind eucharistische Gemeinschaften auf der Grundlage des katholischen Glaubens der ungeteilten Kirche.

2. Jede Pfarrgemeinde der Christ-Katholischen Kirche hat den Zweck, durch Gottesdienst und Lehre den Glauben ihrer Mitglieder zu nähren und zu stärken und sie in eine sakramentale Gemeinschaft einzugliedern, die sich der Mission und der Diakonie widmet.

3. Der Bischof führt die Aufsicht über die Tätigkeit der Pfarrgemeinden.

4. Jede Pfarrgemeinde kann Eigentum erwerben und besitzen, wie es für ihre Tätigkeit benötigt wird.

5. Insoweit dies dem Erreichen ihrer Ziele dienlich ist, kann jede Pfarrgemeinde Mitarbeiter beschäftigen und vergüten.

6. Bei Auflösung der Pfarrgemeinde fallen alle Vermögenswerte, die sich im Besitz der Pfarrgemeinde befinden oder von Dritten treuhänderisch für die Pfarrgemeinde verwaltet werden, an die Diözese.

§ 2 Mitgliedschaft in einer Pfarrgemeinde

1. Alle Mitglieder einer Pfarrgemeinde müssen im Namen des dreieinigen Gottes getauft sein.

2. Für alle Mitglieder einer Pfarrgemeinde gilt die apostolische Tradition als Lebensregel in Fragen der Lehre und der Sitten.

3. Alle Mitglieder der Pfarrgemeinde, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, sind auf der jährlichen Pfarrversammlung stimmberechtigt.

4. Mitgliedern der Kirche, an deren Wohnsitz keine Pfarrgemeinde besteht, kann der Bischof eine Pfarrgemeinde zuweisen.

§ 3 Der Kirchenvorstand

1. Der Kirchenvorstand unterstützt den Pfarrer und den Bischof bei der Verwirklichung der in §§ 1.1 und 1.2 genannten Ziele.

2. Der Kirchenvorstand ist für die Finanzen der Gemeinde verantwortlich und verwaltet den Besitz der Pfarrgemeinde in Übereinstimmung mit ihrem allgemeinen Zweck.

3. Dem Kirchenvorstand obliegt die Umsetzung der Beschlüsse der jährlichen Pfarrversammlung und der Generalsynode, so weit sie seinen Verantwortungsbereich betreffen.

4. Der Pfarrer ist von Amts wegen Vorsitzender des Kirchenvorstandes. Die Anzahl der Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder des Kirchenvorstandes wird von der jährlichen Pfarrversammlung beschlossen. Der Kirchenvorstand wählt einen Schriftführer und einen Schatzmeister auf seiner ersten Sitzung nach der Pfarrversammlung.

5. Der Kirchenvorstand verwahrt alle Urkunden der Pfarrgemeinde, insbesondere etwaige Kaufurkunden oder Vermögenstitel, die Satzung und die Gründungsurkunde sowie weitere bedeutsame Unterlagen der Pfarrgemeinde, in einem Bankschließfach.

6. Der Jahresbericht wird dem Bischof vorgelegt.

7. Der Kirchenvorstand kann vor der Ernennung von Geistlichen in der jeweiligen Pfarrgemeinde Stellung beziehen.

8. Der Kirchenvorstand führt das Verzeichnis der stimmberechtigten Mitglieder der Pfarrgemeinde.

§ 4 Pfarrversammlung

1. Der Kirchenvorstand beruft die jährliche Pfarrversammlung mit einer Frist von drei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung ein. Die Pfarrversammlung findet jedes Jahr statt.

2. Der Pfarrer der Pfarrgemeinde ist von Amts wegen der Versammlungsleiter der Pfarrversammlung, und der Schriftführer des Kirchenvorstands ist der Protokollant der Versammlung. Die Versammlung bestimmt zwei Mitglieder, die für die Richtigkeit das Protokoll unterzeichnen.

3. Auf der Grundlage von Berichten des Pfarrers, des Kirchenvorstands und des Schatzmeisters erörtert die Versammlung die Tätigkeit der Pfarrgemeinde seit der letzten Pfarrversammlung. Die Mitglieder sollten die Berichte spätestens eine Woche vor der Versammlung erhalten.

4. Die Pfarrversammlung erörtert die Vorhaben der Pfarrgemeinde für das kommende Jahr und beschließt den Haushaltsplan.

5. Die Pfarrversammlung kann Beschlüsse zu allen Fragen fassen, die ihr vom Kirchenvorstand, vom Pfarrer oder vom Bischof vorgelegt worden sind.

6. Die Pfarrversammlung wählt den Kirchenvorstand aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder der Pfarrgemeinde.

7. Die Pfarrversammlung wählt einen Kassenprüfer und andere Funktionsträger auf Anraten des Kirchenvorstands oder des Pfarrers.

8. Eine außerordentliche Pfarrversammlung kann mit einer Frist von mindestens zehn Tagen einberufen werden, wenn der Bischof dies beantragt.

§ 5 Beauftragung von Laien zu kirchlichen Diensten

1. Je nach Bedarf und Mitteln können Laien für kirchliche Dienste beauftragt werden.

§ 6 Außenvertretung

1. Als Vorsteher des Gemeindelebens vertritt der Pfarrer die Gemeinde nach außen gegenüber kirchlichen und weltlichen Stellen.

2. Der Pfarrer, ein Mitglied des Kirchenvorstandes und ein weiterer Delegierter, der auf der Pfarrversammlung gewählt wird, vertreten die Gemeinde in der Synode.

Kanada

Altkatholische Kirche von Britisch Kolumbien

Old Catholic Church of British Columbia
Bischof J. Gérard A. LaPlante
715 East 51st Avenue, Vancouver, BC V5X 1E2
Phone (604) 325-9193
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homepage: oldcatholicbc.com

Slowakei

Altkatholische Kirche der Slowakei

Starokatolícka cirkev na Slovensku
Bischof Dr Augustín Bačinský
Chrenovská 15
94901 Nitra
00421 948 44 34 74 - sekretariát biskupského úradu
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://slovenski-katolici.sk/

Polen

Nationalkatholische Kirche in Polen

Katolickiego Kościoła Narodowego w Polsce
Bischof Adam Rosiek
56-300 Milicz
94901 Nitra
ul. 1 Maja 2a
tel : + 48 535 044 711
e mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
https://www.kkn-poland.com.pl/

Brasilien

Anglokatholische Kirche vom Hl. Geist

Igreja Anglicana Católica do Espirito Santo
Bischof José Fernando de Faria
Comunidade São Jorge e Santa Rita de Cássia
Vila Velha / ES - Contato (27) 9.9905-7643
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https://www.anglicanacatolica.com/

Argentinien

Anglokatholische Kirche in Argentinien

Iglesia Anglocatolica Argentina
Bischof Cristian Romero
+ 54 370 5011812 / +54 370 434-0203
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
https://anglicano.org

Österreich

Hochkirchliche Vereinigung Augsburgischen Bekenntnises

Konventältester: Prof. Mag. Wolfgang Fischer
Robert Sitter Straße 14
4650 Lambach

Pastor Thomas Doell

Pastor Thomas Doell
  

Willkomen auf den Webseite von St. Patrick Karlstadt!
Als Pastor der Gemeinde praktiziere ich aufgrund meines ökumenischen Interesses und guter ökumenischer Kontakte vor Ort und trage den christ-katholischen Gedanken weiter.
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